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Lernkonzepte, Räume und Ausstattung

Der Online-Dialog und das Maßnahmenlabor zu diesem Thema sind abgeschlossen. Die Dokumentation der Ergebnisse finden Sie in der Bibliothek.

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Digitalisierung und IT

Der Online-Dialog und das Maßnahmenlabor zu diesem Thema sind abgeschlossen. Die Dokumentation der Ergebnisse finden Sie in der Bibliothek.

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Auszubildende im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement müssen im Teil 1 der Abschlussprüfung im Prüfungsbereich "Informationstechnisches Büromanagement" nachweisen, dass sie im Rahmen eines ganzheitlichen Arbeitsauftrages Büro- und Beschaffungsprozesse unter Anwendung von Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogrammen organisieren und kundenorientiert bearbeiten können. Wesentliche Grundlagen dazu werden im Berufsschulunterricht gelegt. Ab dem Prüfungstermin Frühjahr 2018 werden die Aufgaben durch die IHK-Aufgabenerstellungseinrichtung AkA auf der Grundlage der Microsoft-Office-Version 2016 erstellt. Leider verfügen aktuell nicht alle zuständigen Berufsschulen über die Office-Version 2016. Hier ist Handlungsbedarf, damit die Auszubildenden in der Software-Version unterrichtet werden, in der sie dann auch die Prüfung ablegen.

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Als langjähriger Kollege in der Ludwig-Erhard-Schule, der in der Zeit vor der Einführung des schulischen Aufgabengebietes IT-Beauftragter, dass ich nun schon seit mindestens 15 Jahren betreue, durfte ich schon den Aufbau eines schulinternen Netzwerkes aktiv mitgestalten, dann, nach der IT-Standardisierungswelle im Rahmen der Anbindung der beruflichen Schulen an das städtische AD, viele Aufgaben an die städtische IT-Betreuung dankenswerterweise outsourcen, und kann nun davon berichten, dass in dem digitalen Schulalltag nur auf der Seite unserer Schüler maßgebliche technologische Veränderung (z.B. Verfügbarkeit und Nutzung von mobilen Endgeräten bei über 95% der SuS, Zugang zu PCs und Internetzugängen im Privatbereich bei ca. 100%) zu verzeichnen sind. Hatte ich in der Anfangsphase der Digitalisierung von Schule und den folgenden 10 Jahre bis ca. 2005 noch den Eindruck, dass wir als Schule informationstechnisch unseren SuS "noch was zu bieten" hatten, dann ist dieser Eindruck in den letzten 10 Jahren verflogen. Es nicht damit getan, im Rahmen eines IT-Plans, alle 5 bis 6 Jahre alle PCs der Schule ausgetauscht zu bekommen. Es ist enttäuschend, wenn informationstechnische Veränderungswünsche aus den Schulen, aus zumeist finanziellen Gründen, im Laufe vieler Jahre ungehört bleiben oder, wie bei einem Echo, immer wieder in neu aufgelegten IT-Plänen oder in - mit Unterstützung kostenintensiver Beratungsfirmen - aufgestellten Schulentwicklungsplänen hineinschallen.
Um diese Sicht mit einigen Argumenten zu unterfüttern, darf ich kurz einen Bericht zu einem Workshop der IT-Beauftragten der beruflichen Schulen Frankfurt, unter der Leitung von Fr. Faulstich und Hr. Prof. Breiter (September 2010), den ich für meine Schulleitung anfertigte, aus meinem digitalen Archiv holen und zitieren:
"Kurzbericht: Workshop der IT-Beauftragten der Frankfurter berufsbildenden Schulen; Moderator: Prof. Dr. Andreas Breiter (ifib, Bremen)
Fr. Faulstich, Stadtschulamt, begrüßte die KollegenInnen und erläuterte das Ziel des Workshops, das darin bestand, zukünftigen IT-Entwicklungsbedarf der berufsbildenden Schulen, die Vorreiter für die allgemeinbildenden Schulen sein sollen, zu eruieren. Nach dem IT-Plan 1 der vergangenen Jahre, den Prof. Breiter maßgebend mitentwickelt hat, soll in 2012 ein IT-Plan 2 auf den Weg gebracht werden. [...] Da erste Ergebnisse Ende Oktober vorliegen sollen, soll den IT-Beauftragten als den Sachverständigen Vorort, die Möglichkeit gegeben werden, Bedarfe zu priorisieren.
[...]
Basierend auf Rückmeldungen zu dem vorliegenden 'Fragenkatalog zur Orientierung' und Vorgesprächen werden von Hr. Breiter und Fr. Büsching die aktuellen IT-Themen, die eine Bedarf darstellen, systematisiert vorgestellt und zur Diskussion und Priorisierung durch die KollegenInnen frei gegeben. Im Laufe einer relativ intensiven und teilweise kontroversen Diskussion kristallisieren sich folgende Themenkomplexe als Bedarf der berufsbildenden Schulen heraus:
Priorität 1
1. Ausstattung mit WLAN
2. Zulassen von privaten mobilen Endgeräte
3. Zugriff von Außen auf das Schulnetz oder Auslagerung von Daten des päd. Netzes in Onlinespace oder Lernplattformen
Priorität 2
1. Mehr lokale Adminrechte für die schulischen Systemadministratoren bzw. Rechte, um die alltäglichen IT-Probleme im pädagogischen Netz zu lösen
Priorität 3
1. LUSD-Probleme und deren Folgen beseitigen"
Dieser nun schon recht betagte Forderungskatalog wartet seit dem auf Umsetzung.
Wenden wir den Blick von der Makroebene auf die Mikroebene meiner Schule, der Ludwig-Erhard-Schule, so lässt sich erkennen, dass sich der oben angedeutete Innovationsstau auch hier fortsetzt, da z.B. IT-Vorhaben, die im Schulprogramm 2015-2017 priorisiert wurden, weit davon entfernt sind, projektiert zu werden. So gingen KollegenInnen der LES im Rahmen eines pädagogischen Tages der Frage nach, welche IT-Strukturen erforderlich seien, um das eigenverantwortliche Arbeiten der SuS zu unterstützen. Das Ergebnis (s. Schulprogramm) sieht folgendes vor (Zitat):
"1. Mit besonderer Eindringlichkeit wird die Notwendigkeit einer WLAN-Infrastruktur im Schulgebäude gefordert, um mit mehr Flexibilität und pädagogischer Effektivität die vorhandenen und zukünftigen IT-Geräte (Notebook, Tablet, etc.) der Schule einsetzen zu können.
2. In diesem Zusammenhang wird die Nutzungsmöglichkeit eigener IT-Geräte (Tablet, Smartphone, Notebook, etc.) von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern im Sinne der technischen Konzeption BYOD (Bring-Your-Own-Device) durch Anbindung an WLAN und lokales Netzwerk als sinnvoll erachtet.
3. Zur Vereinfachung der pädagogischen Arbeit und der Verwaltungsaufgaben sieht das IT-Team die Notwendigkeit, alltägliche Vorgänge wie Raum- und Ressourcenbuchungen, die Anwesenheitsverwaltung der Schülerinnen und Schüler und das Führen von Klassenbüchern zu digitalisieren, und zwar als Komponenten eingebunden in eine umfassende webbasierte Schulportal-Lösung. Eine derartige webbasierte Lösung sollte das Potenzial einer Informations- und Lernplattform zur Unterstützung schulischer Kommunikation und kooperativer Lehr- und Lernmethoden mitbringen, um
Verbesserungen in diesen Bereichen in einer nächsten Ausbaustufe zu ermöglichen. [...]"

Nun ist in einem hierarchischen System - wie es nun einmal ein Schulsystem ist - und im speziellen in einem Teilsystem, wie die städtische IT-Verwaltung von Schulen, das mit begrenztem Budget zu kämpfen hat und mit technische Vorgaben und Standardisierungen agieren muss, nicht unbedingt damit zu rechnen, dass derartige Bedarfe bzw. Wünsche der pädagogischen Basis zeitnah befriedigt werden. Aber hoffen und einfordern darf und muss man dies, zum Nutzen aller Beteiligten - Schüler, Lehrer und IT-Administratoren. Denn die Digitalisierung hat - und da sind wir uns alle wohl einig -inzwischen alle Lebens- und damit auch Berufsbereiche durchdrungen. Damit verändern sich auch auch die Formen der Bildung, des Lernens: Die Vielfalt der Bildungsmedien wächst, die Rolle der Lehrenden verändert sich vom Vermitteln zum Begleiten, neue didaktische Konzepte und IT-Schulstrukturen werden benötigt.
"Zum anderen verändern sich Inhalte und Ausrichtung von Bildung mit den Herausforderungen, die die Digitalisierung stellt und zu deren Bewältigung die Bildung einen Beitrag leisten soll und muss." Das schreibt das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) in seinem Bericht "Digitale Medien in der Bildung" (Drucksache 18/9606), der vom Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Auftrag gegeben wurde.
Wer sich einen Eindruck über den Stand der Diskussion zum Thema "Digitale Medien in der Bildung" auf bildungspolitischer Ebene verschaffen möchte, dem empfehle ich diesen Bericht. Der Bericht fasst die aktuellen wissenschaftlichen Befunde zu Umfang und Konsequenzen der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten neuer digitaler Medientypen im Bildungsbereich und für Lehr- und Lernmethoden zusammen.
So kommt der Bericht für den Bereich Schule zu der Erkenntnis (Zitat): "Festzustellen ist zunächst eine generelle Kluft zwischen der privaten Ausstattung und der Nutzung digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen und der Ausstattung und Nutzung in Schulen. Zudem kann trotz der zunehmenden Nutzung digitaler Medien im schulischen Kontext nicht von ihrer selbstverständlichen Integration in den Unterricht gesprochen werden. Des Weiteren weist der Umfang und die Qualität des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht in Deutschland große Unterschiede auf. So gibt es Schulen, die Smartphones oder iPads aktiv im Unterricht einsetzen, woanders dagegen gibt es ein Verbot zur Nutzung solcher Geräte. [...]
Nach Ansicht von einigen Bildungsexperten liegt der Hauptgrund dafür, dass die Integration digitaler Medien in Schulen bisher so wenig umgesetzt wurde und in Deutschland die Ausstattung mit und die Nutzung von digitalen Medien im internationalen Vergleich gering ist, in der Ausbildung und Personalentwicklung der Lehrenden. Die deutschen Schulen befinden sich häufig erst in einer frühen Phase des Veränderungsprozesses hin zu einer Bildungsinstitution, die ihre Schüler auf die Anforderungen des Lebens in einer digitalen Welt vorbereitet. Andere Experten sehen hingegen durchaus erste Fortschritte. So scheinen die Ansätze, digitale Medien in die bildungswissenschaftliche Ausbildung von angehenden Lehrkräften zu integrieren, wie es beispielsweise auch die jüngst von der Kultusministerkonferenz (KMK) formulierten »Standards« sowohl für die theoretische als auch die praktische Ausbildung vorsehen und hier einen eigenen Bereich der Medienbildung vorschlagen, ein wichtiger Schritt zu sein, der demnach zukünftig mehr und substanzieller die Ausbildung in der allgemeinen Didaktik beeinflussen wird. Ein wesentlicher Aspekt in der schulischen Bildung ist dabei der Wunsch der Lehrkräfte nach einer größeren Verbindlichkeit und der Definition von Mindestanforderungen. Dies betrifft zum einen die curricularen Festlegungen, sowohl in den Rahmenplänen als auch in den Prüfungsordnungen der Lehramtsstudiengänge. Zum anderen ist damit die Erwartung verbunden, dass auch Infrastrukturstandards definiert werden, die es jeder Schule ermöglichen, die notwendigen Grundkompetenzen zu fördern bzw. diese erwerben zu können.
Nach wie vor problematisch ist, dass die Schule von etlichen Lehrkräften insbesondere in den Grundschulen in puncto Medienaneignung insofern (auch) als ein »Schutzraum« betrachtet wird, als es »gute« (d. h. pädagogisch sinnvolle) und »schlechte« (i. S. v. für den Freizeitgebrauch gedachte) Medien gibt – und nur die als pädagogisch wertvoll bzw. sinnvoll erachteten für den institutionellen bzw. formellen Einsatz ggf. akzeptiert werden. Auch wurde die Förderung von Medienkompetenz zwar in den meisten Lehrplänen festgeschrieben, aktuelle Untersuchungen zeigen aber, dass viele Lehrkräfte es nach wie vor nur sehr bedingt als ihre Aufgabe ansehen, Schüler mit digitalen Medien und über diese arbeiten zu lassen. Das trägt wahrscheinlich mit dazu bei, dass fast ein Drittel der Schüler der achten Klassen an deutschen Schulen nur über rudimentäre computer- und informationsbezogene Kompetenzen verfügt."
Quelle: Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode: Drucksache 18/9606, S. 12

Packen wir es an!!

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Die Plenarversammlung der hessischen IHKs hat sich mit der Digitalisierungsstrategie des Landes Hessens auseinandergesetzt und ein Positionspapier erarbeitet. Seine Forderungen sollten auch in die Schulentwicklungsplanung in Frankfurt einfließen:
Um die Digitalisierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen erfolgreich
zu gestalten, werden qualifizierte Fach- und Führungskräfte benötigt.
Das Land hat im Bildungs-bereich große Gestaltungsmöglichkeiten, um
die Bildung dem gesellschaftlichen Wandel anzupassen. Die Fachkräfte
für die digitale Wirtschaft brauchen mehr soziale und technische Kompetenzen
um selbst planen und steuern, digitale Technik einsetzen und
entwickeln, mit digitalen Medien kommunizieren und wirtschaften zu
können.

Die angekündigte Strategie des Landes für den Bildungsbereich muss deshalb
mit den Bildungsakteuren und den Kammern entwickelt und mit
den notwendigen Ressourcen umgesetzt werden. Damit sollen
die Schulen die notwendigen Grundlagen für die Digitalisierung
schaffen. Zur Nutzung von Synergieeffekten ist eine zentrale
Strategie und Steuerung durch konkrete Zielvorgaben aus dem
Kultusministerium notwendig.
Mit der Digitalisierung in der Bildung müssen schwerpunktmäßig
neue didaktische Kompetenzen in der Lehreraus- und -weiterbildung
wie Medienkompetenz und IT-Kompetenz sowie die Nutzung
moderner digitaler Lernformen ausgebaut werden. Zur Förderung
und Weiterbildung von Medienkompetenzen bei Lehrern an Beruflichen
Schulen kann die hessische Technologiefortbildung am Dr.
Frank-Niethammer-Institut eingebunden werden, ebenso weitere
Angebote wie z. B. die Lehrerfortbildung der IHKs.
Schulen benötigen eine moderne IT-Infrastruktur in Form von Breitbandanschluss,
WLAN-Netzwerk, Website, Social Media-Plattform
und ganzheitlicher, digitaler Kommunikationsinfrastruktur für
Lern- und Kommunikationsprozesse zwischen Lehrern, Schülern,
Auszubildenden, Eltern und den kooperierenden Unternehmen.
Sie sollte nicht nur den Unterricht unterstützen, sondern auch für
die Schulorganisation eingesetzt werden. Von daher müssen vom
Land finanzielle und personelle Ressourcen für die technische und
didaktische Basis zur Verfügung gestellt und mit den Schulträgern
entwickelt werden.
Um eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Lehrern und
Ausbildern im Sinne der Lernortkooperation herzustellen, sollte
zumindest jeder Berufsschullehrkraft ein digitaler Arbeitsplatz zur
Verfügung gestellt werden.
Medien- und IT-Kompetenzen müssen in allen Fächern curricular
integriert werden.
Eine Digitalisierungsstrategie des Landes hat die Aufteilung der
Verant-wortung zwischen dem Bund für die berufliche Aus- und
Weiterbildung sowie von Land und Kommunen als Schulträger zu
berücksichtigen. Viele Ausbildungsordnungen können flexibel auf
neue Technologien und Prozesse reagieren. Spezifische Inhalte
werden üblicherweise mit Zusatzqualifikationen in der Aufstiegsfortbildung
mit regionalen Rechtsvorschriften bedient.
Die Sachausstattung der hessischen Berufsschulen ist nach
IHK-Umfragen im Vergleich zu anderen Bundesländern veraltet
und unzweckmäßig. Eine Modernisierung der Berufsschulen ist
notwendig. Sie müssen mit digitalen Anwendungszentren und
modernen Lehrmedien ausgestattet werden. Land und Schulträger
müssen spezifisch für Berufsschulstandorte die jeweilige IT-Infrastruktur
entwickeln, so dass für alle Berufe ggf. auch arbeitsteilig
digitaler, praktischer Unterricht erteilt werden kann.
In Hessen kann längst nicht an allen Berufsschulstandorten
jeder Beruf angeboten werden. Die hohe Spezialisierung führt
zu einer Aufgabenteilung zwischen den Berufsschulstandorten,
die mitunter Auszubildende zu langer Abwesenheit vom Betrieb
nötigen. Nach dem Projekt Virtuelle Berufsschule VILBE, das unterschiedliche
Ansätze für Distance Learning geliefert hat, ist eine
Neuausrichtung notwendig, die alle Berufsschulen in Hessen mit
einbezieht. Zu diesem Zweck sollte auch den Berufsschulen eine
einheitliche E-Learning-Plattform zur Verfügung gestellt werden.
Unter anderem muss die Digitalisierungsstrategie berücksichtigen,
in welchen Berufen zu welchen Zeitpunkten der Berufsschulunterricht
mit E-Learning ergänzt bzw. ersetzt werden kann, um lange
Anfahrtszeiten zu den spezialisierten Berufsschulen zu reduzieren.
Dringend erforderlich ist die Ausbildung von Lehrernachwuchs, der
besonders in den Metall-, Elektro- und IT-Berufen mit aktuellem
Wissensstand den Wandel in Richtung Industrie 4.0. begleiten
kann. Zudem muss das Land eine berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme
für Lehrkräfte an beruflichen Schulen und
Hochschulabsolventen in den Bereichen mit Fachkräftemangel wie
Elektrotechnik, IT oder Metalltechnik auflegen, um Praktiker aus
der Wirtschaft zu Fachlehrern weiter zu entwickeln.

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Wieland van Laak
Organisation der digitalen Schulverwaltung –
Stundenplanprogramm „UNTIS“ mit Modul „WebUntis“

Seit 1987 nutzen die Beruflichen Schulen der Stadt Frankfurt am Main das Stundenplanprogramm „UNTIS“ der Firma Gruber und Petters in Stockerau bei Wien/Österreich. Mittlerweile ist „UNTIS“ meines Erachtens zu einem hervorragenden Programm herangereift und in vielen Bildungsinstitutionen weltweit im Einsatz.

In Schuljahr 2016/2017 haben die Lehrpersonen der Ludwig-Erhard-Schule das Ergänzungsmodul „WebUntis Termin“ getestet. Nach sechsmonatiger Testphase erhielt „WebUntis Termin“ Zustimmungsquoten zwischen 67% und 95%:

Die Angaben bei den Fragen im Detail: hilfreich uninteressant weiß nicht
1.) Mit dem Programm „WebUntis Termin“ einen Raum selbstständig (unabhängig von der Schulleitung) buchen zu können, ist für mich 35 (= 95%) 2 (= 5%) 0
2.) Den aktuellen Stundenplan einer anderen Lehrperson selbstständig am PC (auch von Zuhause) einsehen zu können, weil ich diese z. B. am Folgetag sprechen will, ist für mich 31 (= 84%) 6 (= 16%) 0
3.) Den aktuellen Stundenplan einer Klasse der Ludwig-Erhard-Schule selbstständig am PC (auch von Zuhause) einsehen zu können, weil ich dieser z. B. am Folgetag etwas mitteilen will, ist für mich 32 (= 86%) 4 (= 11%) 1 (= 3%)
4.) Den aktuellen Raumplan der Ludwig-Erhard-Schule selbstständig am PC (auch von Zuhause) einsehen zu können, weil ich z. B. einen freien PC-Raum oder einen größeren Raum (als den Klassenraum) suche, ist für mich 35 (= 95%) 2 (= 5%) 0
5.) Den aktuellen Aufenthaltsort einer Lehrperson (z. B. nach einer Raumänderung) selbstständig mittels "WebUntis Termin" herausfinden zu können, ist für mich 28 (= 76%) 7 (= 19%) 2 (= 5%)

Zwölf Lehrpersonen der Ludwig-Erhard-Schule gaben zusätzlich folgende Kommentare ab:

- Das Programm "WebUntis Termin" ist für den Schulalltag sehr hilfreich und viel besser als das herkömmliche Raumwechselbuch.
- Das Programm ist eine große Erleichterung. Es kommt nicht mehr vor, dass Doppelbelegungen stattfinden.
- Raumbuchungen per App eingeben zu können wäre hilfreich. Vor allem Punkt 2 trifft sehr zu und hat mir das Leben im 1. Hj. sehr erleichtert.
- äußerst hilfreich … weiter so!
- einfach zu bedienen!
- very good!
- Es handelt sich um ein rundum sinnvolles Programm und einen großen Fortschritt, auch im Hinblick auf digitale Klassenbücher, die ich mir langfristig wünsche.
- Freie Räume sollten auch buchbar für die Stunde sein, die gerade begonnen hat.
- kurzfristige Raumwechsel schwierig
- sollte eingeführt werden!
- Programm bitte weiternutzen!
- sehr praktisch, bitte beibehalten bzw. anschaffen

Fazit: Das Modul „WebUntis“ stellt eine hervorragende Ergänzung des bisher genutzten Stundenplanprogramms „UNTIS“ dar.

Wieland van Laak
Stellv. Schulleiter

Ludwig-Erhard-Schule
Legienstr. 5, 65929 Frankfurt am Main
Tel.: 069-212-43 900 (Sekretariat)
Fax: 069-212-43 666
Wieland.vanLaak@stadt-frankfurt.de

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Ein sehr sinnvolles Programm, welches den Schulalltag erheblich erleichtert. Bitte unbedingt anschaffen!

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Ein Programm, das einen Raumwechsel schnell und unkompliziert und den Schulalltag erleichtert.

Fazit: Sollte in keiner Schule fehlen!

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Da ich seit 1.8.2017 mit nur wenigen Stunden an der LES bin, und deshalb nur an zwei Tagen vor Ort, ist Web-Untis eine Hilfe, die ich nicht missen möchte.
Es erscheint mir wenig nachvollziehbar, warum dieses wertvolle Hilfsmittel ggf. nicht weiter zur Verfügung stehen sollte. Einen solchen Rückschritt ins analoge Zeitalter sollte man sich nicht leisten, wenn man moderne, gut organisierte und hoch professionell arbeitende Berufliche Schulen haben will.
Und dass es Professionalität nicht zum Nulltarif gibt, das ist weder neu noch überraschend.

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Eines der sinnvollsten Programme für den Schulalltag. Schnell, übersichtlich und unkompliziert. Für mich nicht mehr wegzudenken. Wir leben und arbeiten in einer digitalen Welt, also sollten uns auch entsprechende Programme (z.B. WebUntis) zur Verfügung gestellt werden.