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Übergange in die und aus den beruflichen Schulen

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Kommentare

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Mein Eindruck ist, dass die vielfältigen Angebote und Wege eine schulische und berufliche Ausbildung zu erlangen der weiten Bevölkerung wenig bekannt sind - selbst Lehrer an allgemeinbildenden Schulen scheinen sich dieser nicht bewusst zu sein (zumindest wurde mir vermittelt, dass das Leben vorbei sei und man keine Zukunft habe wenn man seinen Abschluss nicht erlangt - eine Haltung die ich als "nicht pädagogisch wertvoll" bezeichnen würde).

Den ersten Einblick in mögliche, gleichwertige und interessengerechtere Formen der Bildung erhielt ich über den zweiten Bildungsweg.
An der Wilhelm-Merton-Schule in Frankfurt a.M. wurden gleich mehrere Unterrichtsstunden darauf verwendet diese aufzuzeigen (inklusive flowcharts!)

Die eigenständige Suche und Aufarbeitung gestaltet sich, trotz Internet, nach wie vor schwierig.
Es gibt z.B. keine einzelne Ressource, welche dieses Thema einfach und verständlich behandelt.

Hier könnte man ansetzen.
Mehrere Unterrichtsstunden an Informationen in jeglichen Schulen und Betrieben zu verteilen scheint nicht praktikabel, aber eine einheitliche Internetpräsenz mit offiziellem Charakter könnte dies besorgen - und ließe sich gleichzeitig leichter bewerben.
Hier könnten bestimmt auch die Arbeitsagenturen helfen.

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Hallo Jens,

ich bin ganz Ihrer Meinung: Alternative Wege zu einer Berufsausbildung sind der breiten Öffentlichkeit zu wenig bekannt.
Auf unserer Webseite www.projektberuf.de finden Sie unter "Berufswahl" und "Plan B" einige alternative Möglichkeiten zum Übergang Schule/Beruf.

Beste Grüße
Kornelia Stanic

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Heute auf der Bildungsmesse "Einstieg" waren Mitarbeiter des Stadtschulamtes, der gjb und Schulleiter der beruflichen Schulen fast ununterbrochen mit Beratungsgesprächen beschäftigt: "Ich wurde in der Probezeit als Azubi zur Optikerin nicht übernommen. Was kann ich tun?" - "Unsere Tochter möchte Tierpflegerin werden und hat auch schon ein Praktikum. Vielleicht möchte Sie auch studieren. Wo kann sie sich informieren?" - "Ich werde den FOS-Abschluss erreichen, ein Studium ist aber wohl nichts für mich. Jetzt ist es wohl zu spät für eine Berufsausbildung. Was können Sie mir raten?"
Beratung für berufliche Bildung wird stark nachgefragt. Erste Ideen wurden entwickelt: z.B. einen Beratungsbus mit multiprofessionellen Teams besetzen und durch Frankfurt schicken; koordiniertes Material aller beruflichen Schulen zusammenstellen und die Wege durch die beruflichen Möglichkeiten (insbesondere das Duale System) besser darstellen. Die 40 Broschüren mit Angeboten der Beruflichen Schulen des Schuljahres 2016/17 waren im Nu vergriffen...

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Im Sinne einer funktionierenden Beruflichen Bildung sehe ich es als erforderlich an, den Kontakt - sowohl mit abgebenden Schulen, als auch mit Bildungsträger, Ausbildungsbetrieben, Hochschulen und Universitäten – zu forcieren, um Schülerinnen und Schüler einerseits über Berufsbilder und Perspektiven, andererseits kompetent über Bildungschancen nach der Ausbildung zu informieren.
Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang ein institutionalisiertes Forum zum Austausch zwischen Betrieben, Schulen und Hochschulen, um schnell auf Entwicklungen und Veränderungen der Berufswelt unserer Schülerinnen und Schüler reagieren und im Unterricht aufnehmen zu können.
Eine einheitliche Lösung in Form einer Plattform, die von Seiten des Schulamts zur Verfügung gestellt und administriert wird, sehe ich vor diesem Hintergrund als praktikable Lösung, um eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen.

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Bei der Frage der Übergänge wird im Denken der Eltern und Schüler das Beharren auf dem Schulbesuch an einer allgemein bildenden Schule präferiert, da diese bekannt und vertraut ist, auch wenn dort keine schulischen Erfolge für den jungen Menschen sichtbar sind. Dass es motivierend und erfolgreich für jungen Menschen sein kann, sich für eine der vielen Schulformen der beruflichen Schulen zu entscheiden, wird oft verkannt. Deshalb ist es für eine zielgerichtete Entscheidung wichtig, dass "best practise-Beispiele" vorgestellt werden, bei denen der Übergang in eine berufliche Schule bzw. in eine Berufsausbildung besonders gut gelungen ist.