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Schulprofile, Schulgrößen und Standorte

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Übergange in die und aus den beruflichen Schulen

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Wertschätzung und Ansehen

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An 16 Beruflichen Schulen werden in Frankfurt rund 27000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Über 110 Ausbildungsberufe werden im Dualen System in den staatlichen Berufsschulen in Frankfurt repräsentiert. Nirgendwo sonst bieten sich in Hessen so vielfältige Chancen für junge Menschen auf engstem Raum. Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer sind hochausgebildete Spezialisten ihres Faches. Dieses Potenzial ist ein Standortvorteil für Frankfurt als Wirtschaftsmagnet, der viel zu gering herausgestellt und wertgeschätzt wird. Regelmäßig kommen Delegationen aus Fernost (China, Südkorea, Malaysia) und aus anderen Weltregionen und sind beeindruckt von unserer Arbeit. Es wird ein gemeinsames Konzept zu entwickeln sein, dies der Bevölkerung und perspektivisch an Frankfurt Interessierten (Stichwort Finanzplatz Frankfurt) noch deutlicher zu machen.

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Wie andere Schulformen stehen auch Berufliche Schulen unter einem immer stärker werdenden "Gewinnungsdruck" und wetteifern um neue Schülerinnen und Schüler (untereinander und im Verhältnis zu allgemeinbildenden Schulen). Die Orientierung der jungen Zielgruppe bezüglich der eigenen Laufbahn erfolgt zunehmend (wenn auch natürlich nicht nur) online. Wer im Web nicht präsent ist, fällt ganz schnell durch's Raster und wird bei einigen an den Rand der Wahrnehmungsgrenze gedrängt. Eine Website gehört daher nicht mehr nur "zum guten Ton" sondern erfüllt einen wesentlichen Beitrag zur Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Die Arbeit an (Schul)Websites endet bekanntermaßen nie - denn eine Website ist nie fertig. Technische Rahmenbedingungen ändern sich rasant und eine komplette Überarbeitung ("Relaunch") sollte spätestens nach fünf Jahren erfolgen. Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollgen, die mit dem Konzept, der Wartung und Pflege von (Schul)Websites betraut sind verdienen Anerkennung, denn viel dieser Arbeit erfolgt oft freiwillig und zusätzlich zur normalen Arbeitsbelastung. Auch alle diejenigen, die Inhalte in Form von Beiträgen, Fotos oder anderen Medien liefern, ohne die jede Website leer und "tot" wäre, seien lobend erwähnt.

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An der Gutenbergschule war schon vor längerem ein Medienkompetenzzentrum angedacht. Hierbei steht die Kooperation mit anderen Schulen, Bildungsträgern, Firmen und Verbänden, aber auch beispielsweise Museen im Vordergrund. Andere Schulen haben vielleicht ähnliche Ideen zur Vernetzung. Voraussetzungen für eine gelungene Umsetzung sind z.B.:
- Im kleinen Bereich findet eine Kooperation mit der Hessischen Landesstelle für Technologiefortbildung statt. Hier ist die Gutenbergschule Standort für Fortbildungen. Für Teilnehmende, die nicht aus Frankfurter Schulen kommen, ist es in der Regel unverständlich, dass wir nicht über WLAN verfügen. Ausbilderinnen und Ausbilder aus Betrieben erhalten hier wieder den Eindruck, dass die Schulen veraltet arbeiten. Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten Hessens berichten von den WLAN-Lösungen an ihren Schulen.
- Eine Technik auf dem neuesten Stand, die nicht nur als Hobby von den entsprechenden Lehrerinnen und Lehrern gepflegt werden. Hierfür müsste also neben der Technik auch professionelle Betreuung der Technik zur Verfügung stehen.
- Ein flexibler Umgang insbesondere im Weiterbildungsbereich. Hier könnten Kolleginnen und Kollegen sich für alle Partner konstruktiv engagieren. Eine Berücksichtigung von Stunden außerhalb der bisher anerkannten Wege scheint jedoch bisher nahezu unmöglich.

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Durch ein Großprojekt (ERASMUS+) an unserer Schule haben wir Einblick in Bildungssysteme in einer Vielzahl europäischer Partnerländer. Vor allem in Skandinavien und den „neuen“ europäischen Ländern, wie beispielsweise Estland, werden Schülerinnen und Schüler vom Beginn Ihrer Schullaufbahn an selbständiges Lernen herangeführt und können in dafür zur Verfügung stehenden Räumen frei arbeiten. Beeindruckend war in diesem Kontext vor allem die Kreativität, Reflexionsfähigkeit und Innovationskraft der Studierenden.

Um die Reputation und das Ansehen der Beruflichen Bildung in Frankfurt weiter zu stärken, ist es notwendig, dass in diesem Kontext Schule neu gedacht und für dementsprechende Konzepte Raum und Budget im Schulentwicklungsplan B zur Verfügung gestellt werden.

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Die örtliche Presse berichtet zu wenig über berufliche Schulen. Eine Jahrespressekonferenz der beruflichen Schulen gemeinsam mit Schulämtern und IHK könnte ein weiterer Baustein sein, das zu ändern.
Hierzu müsste jährlich zu einem festen Termin die Presse eingeladen werden. Das Thema müsste besonders attraktiv für die Bevölkerung sein.